Nach dem Mord an Benazir Bhutto: Trauerkundgebung in Berlin
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Vor dem Brandenburger Tor haben am Samstagnachmittag (29.12.2007) knapp 50 Personen der ermordeten pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto gedacht. Veranstaltet wurde die Trauerkundgebung von der Deutsch-Pakistanischen Gemeinschaft für Kultur und Demokratie. Shahid Riaz, Vorsitzender der Deutsch-Pakistanischen Gemeinschaft, sagte, dass der „Kampf für die Demokratie“ noch ein langer Weg sei. Der Bundestagsabgeordnete Josef Winkler (Grüne) sagte, dass die „deutsch-pakistanische Freundschaft sich jetzt erst recht verfestigt – für die Demokratie“. Die Abgeordnete Birgit Monteiro (SPD) sprach ihre Bewunderung für Bhutto aus und nannte sie „ein Symbol für Demokratie“. Hki Tagesspiegel vom 30.12.2007, S.10

Shahid Riaz: „Ich bin ihr ein paar Mal persönlich begegnet und sie war sehr stark im Kampf für Demokratie und Menschenrechte. Ihr Tod geht mir sehr nahe und ich hoffe, dass ihr Tod für Pakistan nicht umsonst war und wir in Zukunft ein demokratisches Pakistan haben werden.“

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Hintergrund der Kundgebung:
Am 27.12.2007 wurde Benazir Bhutto in Rawalpindi nahe Islamabad bei einer Wahlkampfkundgebung von einem Selbstmordattentäter kaltblütig umgebracht.
Nach dem ersten Anschlagsversuch am 18. Oktober 2007 in Karatschi, bei dem über 150 Menschen ums Leben kamen sagte sie noch resolut: "Nur die Demokratie kann uns retten, und wir sind bereit, dafür unser Leben zu riskieren".
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