|
Treffen mit Christel Riemann-Hanewinckel, MdB
Eine Delegation der Deutsch-Pakistanischen Gemeinschaft für Kultur und Demokratie (DPG) traf sich am 24. Januar 2008 mit Frau Christel Riemann-Hanewinckel, um über die aktuelle politische Lage in Pakistan zu sprechen. Frau Riemann-Hanewinckel ist seit 1990 Bundestagsabgeordnete und zurzeit Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Für Anfang Dezember war ein Besuch Pakistans durch eine Delegation des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geplant. Frau Riemann-Hanewinckel war Mitglied dieser Delegation. Vor dem Hintergrund der Verhängung des Ausnahmezustands durch Präsident Musharraf am 5. November 2007 wurde die Delegationsreise auf Bitte des pakistanischen Außenministeriums verschoben.

Die DPG-Delegation führte ein ergebnisreiches Gespräch mit Frau Riemann-Hanewinckel. Sie versicherte den Mitgliedern der DPG, dass sie sich gemeinsam mit anderen Abgeordneten des Deutschen Bundestags weiterhin für Demokratie und Menschenrechte in Pakistan einsetzen werde. Außerdem versprach sie, zusammen mit anderen Bundestagsabgeordneten verschiedener Parteien demnächst einen offenen Brief an Präsident Musharraf zu schicken, in dem folgende Forderungen gestellt werden:
-
Freie und faire Parlamentswahlen in Pakistan am 18. Februar 2008
-
Unabhängige UN-Untersuchung zur Aufklärung des Attentats auf Benazir Bhutto wie im Mordfall des ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri
-
Bedingungslose und unverzügliche Freilassung von Aitzaz Ahsan, Vorsitzender der Anwaltsvereinigung Pakistans und Iftikhar Mohammad Chaudhry, Oberster Richter Pakistans
Delegationsmitglieder waren Shahid Riaz (Vorsitzender DPG), Canan Korucu, Constanze R. Ewald und Zafar Abbas (stellvertretender Vorsitzender DPG).
|