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Filmvorführung "Die Schuld, eine Frau zu sein" und Publikumsdiskussion mit Shahid Riaz über das Frauenbild in Pakistan
Das Filmfestival "ueberMacht" gastiert von Januar 2009 bis Herbst 2009 in 120 Städten Deutschlands. 13 Dokumentarfilme regen zum Nachdenken an über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung.
Im Programm des Festivals läuft am 19. Oktober in Münster der Dokumentarfilm "Die Schuld, eine Frau zu sein" des Regisseurs Mohammed Naqvi. Der Film handelt vom Schicksal der Pakistanerin Mukhtar Mai, die als Wiedergutmachung für ein angebliches Vergehen ihres Bruders von den Männern eines Nachbarclans vergewaltigt wird – die Strafe eines archaischen Machtsystems. Doch die junge Frau weigert sich, die ihr zugedachte Rolle zu akzeptieren und sich aus Scham selbst zu töten, wie es üblich ist. Mit Hartnäckigkeit und gegen viele Widerstände bringt sie die Täter vor Gericht. Mit der Entschädigungszahlung baut sie in ihrem Heimatdorf die erste Schule für Mädchen und junge Frauen auf.
Im Anschluss an den Film wird Shahid Riaz, Vorsitzender der Deutsch-Pakistanischen Gemeinschaft für Kultur und Demokratie e.V., einen Vortrag über das Frauenbild in Pakistan halten und gemeinsam mit den anwesenden Gästen die Problematik diskutieren. Lokaler Filmpartner und Organisator des Abends ist die Städtegruppe Münster von Terre des Femmes e.V.
Wann: Montag, den 19. Oktober 2009 um 19 Uhr
Wo: Das CINEMA, Warendorfer Straße 45-47, 48145 Münster
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