Filmvorführung "Die Schuld, eine Frau zu sein" und Publikumsdiskussion mit Shahid Riaz über das Frauenbild in Pakistan

Im Programm des Filmfestivals "ueberMacht" lief am 19. Oktober in Münster der Dokumentarfilm "Die Schuld, eine Frau zu sein" des Regisseurs Mohammed Naqvi. Der Film handelt vom Schicksal der Pakistanerin Mukhtar Mai, die als Wiedergutmachung für ein angebliches Vergehen ihres Bruders von den Männern eines Nachbarclans vergewaltigt wird. Doch die junge Frau weigert sich, die ihr zugedachte Rolle zu akzeptieren und sich aus Scham selbst zu töten, wie es üblich ist. Mit Hartnäckigkeit und gegen viele Widerstände bringt sie die Täter vor Gericht. Mit der Entschädigungszahlung baut sie in ihrem Heimatdorf die erste Schule für Mädchen und junge Frauen auf.

Im Anschluss an den Film hielt Shahid Riaz, Vorsitzender der Deutsch-Pakistanischen Gemeinschaft für Kultur und Demokratie e.V., einen Vortrag über das Frauenbild in Pakistan halten und diskutierte lebhaft gemeinsam mit den anwesenden Gästen die Problematik. Organisiert wurde der Filmabend von Terre des Femmes e.V. Münster.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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